Istanbul

Lange habe ich aufgrund des kürzlichen Selbstmordanschlags und der allgemein kritischen Sicherheitslage in der Türkei mit mir gerungen - schlussendlich hat aber dann doch meine Neugier auf diese geschichtsträchtige Weltstadt gesiegt. Glücklicherweise musste ich meine Entscheidung nicht bereuen, und konnte vier friedliche und dennoch aufregende Tage im schönen Istanbul verbringen. Natürlich war auch meine Kamera mit am Start. Die Ergebnisse möchte ich euch nicht vorenthalten.

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Kokoswasser

Ich kannte den Geschmack seit meiner Kindheit. Über 20 Jahre ist es her, dass ich ihn zuletzt im Mund spüren durfte. Letztes Jahr im Herbst, im Rahmen meines Thailand-Urlaubs, war es dann wieder soweit. Ich fand endlich wieder die Gelegenheit Kokoswasser zu trinken - und tat das dann auch im Verlauf der 2 Wochen nicht zu knapp. In Asien ist das auch keinerlei Problem. Die frischen grünen Kokosnüsse werden an quasi jeder Straßenecke verkauft. Ab umgerechnet rund 20 Cent ist man dabei. Die Nuss wird mit einer Art Machete gekonnt geköpft und mit einem Strohhalm serviert. Teilweise wird auch mit einem speziellen Küchen-Utensil ein Loch durch die harte Schale gebohrt. Dies ist zwar deutlich die seltenere, aber meines Erachtens die eleganteste Methode an den leckeren Saft in der Frucht zu kommen. Dieser schmeckt sehr neutral, hat eine Konsistenz von minimal dickflüssigem Wasser, und trumpht mit einer sanft-süßen, sehr dezenten Kokos-Note auf. Neben dem, wie ich finde, sensationellen Geschmack ist vor allem der Erfrischungs-Faktor des Getränk absolut bemerkenswert. Auch hinsichtlich meiner Slow-Carb-Diät ist das Zeug voll kompatibel.

 

Tja, soweit zur Huldigung. Wieder im guten alten Europa angekommen verspürte ich recht schnell das Bedürfnis auch in der Heimat in den Genuss von Kokoswasser zu kommen. Nach etwas Recherchearbeit stieß ich auf 2 Lösungsansätze: Zum einen kann man sich frische Kokosnüsse liefern lassen. Ein halbwegs akzeptabler Preis ergibt sich dabei erst ab einer gewissen Bestellmenge. Ein Dutzend Nüsse müssten es schon sein damit man auf den Literpreis gerechnet die 3-Euro-Marke unterschreitet. In Thailand lag der Literpreis bei rund 50 Cent. Halbbar seien die Nüsse gekühlt etwa 2 Wochen. Sowohl diese enge Zeitspanne als auch die Lagerungs-Problematik, so eine Nuss fasst immerhin 500ml Saft und hat eine dicke Schale, ließ mich diese Option dann letzendlich verwerfen. Alternativ bin ich nämlich auf Kokoswasser im Tetra-Pak gestossen. Offenbar wird das Wasser frisch und ohne Zusätze darin abgefüllt. Das war mir dann einen Versuch wert. Seither habe ich über 100 Euro in Kokoswasser dieses Herstellers investiert. Einerseits bin ich glücklich über die Möglichkeit, so ein feines Produkt konsumieren zu können, anderseits knirsche ich schon bei jeder Bestellung mit den Zähnen, wenn ich einen Blick auf den Preis werfe. Ich hoffe inständig, dass sich der Markt in Europa für dieses Produkt vergrößert und sich somit auch der Literpreis nennenswert reduziert. In Asien ist meist nur Wasser kostengünstiger zu haben. Etwas frustrierend.

 

Nichts desto trotz gibts von meiner Seite zwei Daumen nach oben und folglich eine große Empfehlung für dieses Getränk. Ausprobieren lohnt sich ungemein!

Neustart

Ich habe mir mehr als nur ein Mal überlegt, ob ich überhaupt zu folgendem Thema ein paar Zeilen schreiben soll. Es geht um das leidige Thema Abnehmen. Mehr als nur einmal bin ich mit meinen großspurigen Ankündigungen in eine Sackgasse gerannt, aus der es nur einen Weg hinaus gab. Nämlich direkt wieder zurück zu den Gewohnheiten, die man eigentlich ad acta legen wollte. Damit einhergehend wurde natürlich auch wieder an Gewicht draufgepackt. Oftmals sogar mehr, als am Anfang zu Buche stand. Alles in allem sehr frustrierend. Doch den Kopf in den Sand zu stecken ist keine Option. Deshalb wird ab heute wieder angepackt.

 

Als Diät-Ansatz soll es auch diesmal wieder wieder 'Slow Carb' sein. Bisher habe ich mit dieser Strategie zwei Versuche hinter mich gebracht. Beide dauerten rund 4 Wochen und bescherten mir jeweils einen Gewichtsverlust von etwa 10 kg. Ich hoffe inständig, dass ich es diesmal schaffe länger durchzuhalten. Im Idealfall soll das Projekt bis zur Jahresmitte andauern. Als Ziel habe ich, auch auf die Gefahr hin mich zu wiederholen, die 100-kg-Marke angepeilt.

 

Auf Twitter werde ich regelmäßig und hier im Blog zumindest sporadisch meine Gedanken zu dem Thema teilen. Vielleicht schaffe ich auch darüber zu podcasten - mal sehen.

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AN001: Nullnummer

Die Episode 1 der Podcast-Auskopplung meiner Alltagsnotizen hat es online geschafft! Den Feed zum Abonnieren findet ihr hier:


http://feeds.feedburner.com/Alltagsnotizen

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Nach vorn!

Es gibt zweierlei Formen der Mediennutzung. Zum einen nach dem Aktivmotto ‚lean forward‘, zum anderen gemäß der gemütlichen Devise ‚lean back‘. Ich begriff meine Zeit am Rechner immer nach letzterer Sichtweise. Mein Laptop, ein 13 Zoll Retina MacBook Pro‘ war meist da verorten, wo man ihn auch dem Namen der Produktkategorie nach vermutet - nämlich auf meinem Schoß. Mein Hintern darunter wechselte lediglich zwischen Bett und Couch hin und her. An einem Arbeitsplatz stand das Gerät quasi nie. Unterwegs nutzte ich den Mac mit Ausnahme als Begleiter bei Urlaubsreisen ebenso nur selten.


Die legere Alltagsnutzung hatte natürlich auch ihre Nebenwirkungen. Produktiv-Sessions rückten in den Hintergrund. Mehr als Foto-Entwicklungen in Lightroom bekomme ich kaum noch gebacken. Zu wenig stehen im direkten Mensch-Maschine-Kontakt die Vorzeichen auf Produktivität.

 

Da ich mir für Zukunft vorgenommen habe, in allen Lebensbereichen etwas mehr aus der Reserve zu kommen, habe ich mich nun bezüglich dieses Umstandes dazu entschlossen, einen Schnitt zu machen. Und zwar nach rund 10 Jahren mit einem Mobil- zurück zum Desktop-Rechner. Folglich wandert mein MacBook in die Verkaufsregale von eBay und mein Schreibtisch wird stattdessen bestückt mit einem iMac. Das 27-Zoll-Modell mit Retina-Display hatte mich nicht erst seit gestern angelacht. Es entsteht dabei eine ideale Arbeitsstation für mein Hobby Nummer 1, die Fotografie und der damit verbundenen RAW-Entwicklung. Darüber hinaus möchte ich mich im Umgang mit dem Rechner aktiv-kreativ weiterentwickeln.


Von dieser Umstellung erwarte ich mir noch eine weitere positive Begleiterscheinung. Auf Bett und Couch wird ein realer Use case fürs iPad frei. Der hat mir bisher leider irgendwie immer etwas gefehlt. Zu sehr konnte der Laptop mit seiner Bequemlichkeit diese Nische füllen.

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Hongkong

Ich habe euch noch nicht von meiner kürzlichen Reise nach Hongkong erzählt? Dafür bin ich Sebastian vom Urlaubspodcast Rede und Antwort gestanden. Viel Spaß beim hören!

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Ich spiele, also bin ich!

Kinder spielen mit Leidenschaft. Erleben darf ich das jeden Tag aufs Neue - nämlich bei meinen zwei eigenen - 5 und 3 Jahre alt. Wenn ich mir ihre immer währende Begeisterungsfähigkeit anschaue, komme ich selbst manchmal ein bisschen ins Grübeln. Mir wird klar, dass ich mit in den Jahren des Erwachsenwerdens doch viel an dieser Gabe eingebüßt habe. Immer weniger im Leben kann mich vom Hocker hauen.


Umso erfreulicher ist die Tatsache, dass ich kürzlich dann doch eines Besseren belehrt wurde. Es gibt sie doch noch - die Dinge, die bei mir den lang vermissten 'Wow-Effekt' erzeugen können. DJI hat mit seiner ‚Phantom 3 Standard‘ genau das geschafft. Schon immer habe ich ein interessiertes Auge darauf geworfen, wohin die Entwicklung mit den Multikoptern geht. Wie auch bei all anderen Technologieproduktion war der Weg klar. Die Teile werden mit der Zeit immer besser und billiger. Nun war für mich der Punkt erreicht, dass ich den Kauf eines in meinen Augen sehr wertigen Produkts dann doch mal gewagt habe. Was man mittlerweile in der Preisklasse rund um 1000€ an Qualität geboten bekommt, empfand ich in der folgenden Zeit als echt bemerkenswert.



Man muss es explizit erwähnen: Ich hatte bis zum Zeitpunkt der Anschaffung der Drohne keinerlei Vorerfahrungen im Bereich des Modellflugs - kleinere Flugeinlagen gegen die Schrankwand mit dem ein oder anderen Indoor-Hubschrauber für maximal 30€ mal ausgenommen.

 

Es war für mich wirklich überraschend, wie leihenfreundlich sich die Steuerung von Beginn an präsentierte. Wenn man bei den anfänglichen Flugversuchen nicht übermütig wird, ist ein Absturz des Kopters quasi ausgeschlossen. Dafür sorgen allein schon die vielen Überwachungssensoren, die einen 1A-Job abliefern. Das GPS-System beispielsweise sorgt dafür, dass die Drohne wie angenagelt am Himmel stehen bleibt, sobald man an der Fernsteuerung keine Eingaben mehr tätigt. Selbst bei mäßigem Wind hält sie zuverlässig die Position indem sie gekonnt gegensteuert ohne dass man selbst eingreifen muss.

 

Falls der Flieger einmal wider Erwarten den Kontakt zur Fernsteuerung verlieren sollte besteht kein Grund zur Panik, denn in diesem Fall tritt der Kopter selbständig den Rückweg zum Startpunkt an. Gleiches passiert, wenn der Füllstand des Akkus in einen kritischen Bereich übergeht.

 

Unterhalb des Fluggeräts befindet sich eine beachtlich gute Kamera, welche durchaus sowohl brauchbare Videos als auch Fotos produziert. Letztere sogar im RAW-Format, so dass sie sich anschließend noch mit hohem Dynamikumfang entwickeln lassen. Die Kamera ist ein einem sog. Gimbal montiert, welcher stets dafür sorgt, dass das Objektiv unabhängig zur Lage der Drohne gleich ausgerichtet bleibt. Somit werden zuverlässig und auf beeindruckende Weise Verwacklungen vermieden.

 

Bisher bin ich im Umgang mit Drohne und Kamera noch am experimentieren, aber die ersten Ergebnisse können sich wie ich finde durchaus sehen lassen.

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»Und, was hörst du so?«

Eine Frage, die ich ziemlich häufig zu hören bekomme. Welchem Umstand das geschuldet ist, liegt auf der Hand. Laufe ich doch stets mit meinen Bluetooth-Kopfhörern durch die Gegend - entweder direkt auf dem Kopf sitzend, oder locker über Hals und Schulter baumelnd. Offen gesagt spüre ich sie selbst schon gar nicht mehr. So sehr bin ich im Alltag mit diesem Teil mittlerweile verschmolzen. Aber ich möchte an dieser Stelle kein Plädoyer für Kopfhörer halten. Es geht mir um viel mehr. Wenn ich meine Mitmenschen darüber aufkläre, womit ich mich da tagtäglich nebenbei so berieseln lasse ernte ich da fast ausschließlich ratlose Blicke. Ich höre nämlich Podcasts. »Das sind doch diese Radio und TV-Sendungen im Internet« begegnet mir anschließend so mancher scheinbar clever. Wenn ich das Thema allerdings versuche zu vertiefen, hat der ein oder andere sich aber höchstens mal die Tagesschau in der Mediathek angesehen. Das wars dann auch schon. Rein auditiv, so wie ich Podcasts bevorzuge, kann sich kaum jemand etwas darunter vorstellen. Deshalb möchte ich mal die Gelegenheit nutzen, mein Hobby hier zumindest mal ein klein wenig tiefgreifender vorzustellen.

 

Podcasts, wie ich sie gerne höre sind privat produzierte Audio-Produktionen im Internet. Sie lassen sich kostenfrei abonnieren und können dann zeitsouverän am Smartphone abgespielt werden. Viele dieser Sendungen sind themengebunden. Ich bin hierbei vor allem an Talk-Formaten zum Thema Technik, Wissenschaft und Kultur interessiert. Was hierbei abseits des öffentlichen-rechtlichen und kommerziellen Rundfunks aus Privatwohnungen heraus von Amateuren versendet wird, beeindruckt mich in punkto inhaltlicher Qualität und Unterhaltungsfaktor stets aufs Neue.

 

Um Interessierten einen kleinen Einblick zu verschaffen, stelle ich euch an dieser Stelle mal ein paar Publikationen vor, denen ich regelmäßig gerne lausche. Vielleicht kann ich dadurch den ein oder anderen etwas neugierig machen, sich diesem großartigen Medium, dass sich in Deutschland zu Unrecht nach wie vor in einer Nische befindet etwas zu öffnen.

 

Wir. Müssen reden

Der in die USA ausgewanderte Programmierer bei Facebook Max von Wedel und Publizist Michael Seemann diskutieren aktuelle gesellschaftsrelevante Themen und behaken sich hierbei trotz ihrer parallelen politischen Einstellung gerne auch mal munter.

 

WRINT

Unter diesem Akronym (Wer redet ist nicht tot) versteckt sich das Label einer ganzen Podcast-Reihe zu verschiedensten Themen. Die Palette reicht über Wissenschaft, Personen-Portraits, Reiseberichte, Fotografie und Politikkunde bis hin zum Kochen. Herausgebracht werden sie von dem Hörfunk-Moderator Holger Klein.

 

Happy Shooting

Quasi ein Urgestein der deutschen Podcast-Szene. Auf weit über 400 Episoden hat es diese wöchentlich erscheinende Produktion bereits geschafft. Chris Marquardt und Boris Nienke erzählen hierin alles aktuelle und wissenswerte rund um die Fotografie.

 

Staatsbürgerkunde

Martin Fischer erzählt vom Leben in der DDR in all seinen Facetten. Als Gesprächspartner dienen ihm hierbei meist seine Eltern.

 

CRE

Technik, Kultur und Gesellschaft. Tim Pritlove, der Guru der deutschsprachigen Podcast-Landschaft geht den Themen in so weit auf den Grund, als dass anschließend kaum noch unbeleuchtete relevante Aspekte offen bleiben.

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Liebe auf den ersten Biss

»Salzig-Fruchtig«

 

Ich war doch ein wenig irritiert, als ich diese Geschmacksbeschreibung auf der Tüte las. Jetzt, nach einer weggesnackten halben Packung und dem Klick aufs Amazon-Abo, welches mich künftig alle 2 Monate mit einem Sixpack dieses Zeugs beliefert, kann ich nur eines dazu sagen:

 

Leute, ich habe den heiligen Gral gefunden.

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Der Geist war willig...

...das Fleisch war schwach. Tja, jetzt hat es mich schlussendlich nun doch erwischt. Seit gestern Nachmittag darf ich eine ‚Apple Watch‘ mein eigen nennen.


Eigentlich war ich bis vor kurzem noch ganz zuversichtlich, dass ich es schaffe, diese erste Produktgeneration an mir vorbei ziehen zu lassen, ohne einen Fanboy-typischen Impulskauf zu tätigen. Es hat nicht sollen sein. Meine Neugierde war dann doch zu groß. Ob sich der Kauf gelohnt hat, wird der Alltag zeigen.


Was ich mir von der Apple Watch erhoffe ist schnell erklärt: Ich möchte weniger oft zum Telefon greifen müssen. Gefühlt 90% meiner Interaktionen mit dem iPhone ließen sich einsparen, wenn ich Notifications fortan am Handgelenk zur Kenntnis nehme. Sowohl im Job als auch in sozialen Situationen empfände ich das als eine nennenswerte Entlastung. Auch in Sachen Fußgänger-Navigation verspreche ich mir einen echten Mehrwert. In einer fremden Stadt ohne Orientierung stets aufs Handydisplay glotzen zu müssen um zielsicher von A nach B zu kommen war mir schon immer zuwider.


Entschieden habe ich mich im übrigen für das gänzlich schwarze Sport-Modell in der 42mm-Variante. Preislich schlug die Smartwatch mit 449€ zu buche. Nach den ersten Eindrücken von der Uhr bin ich noch recht zwiegespalten. Einerseits überzeugt mich ihr Look & Feel, andererseits werden einem die technischen Kompromisse, die mit ihrer Produktion einhergingen immer wieder schonungslos vors Auge geführt. Speziell das ständige ‚an und aus‘ des Displays zur Entlastung des Akkus empfinde ich bis dato als ziemlich nervig. Ich hoffe inständig, dass ich mich daran gewöhnen kann.


Wie auch immer. Nach ein paar Wochen der Erprobung werde ich mich an dieser Stelle für ein kleines Fazit zurückmelden - notfalls halt dann auch mit dem Link zu einer eBay-Auktion.

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Credit Cards accepted!

Wie einige von euch vielleicht wissen, bin ich kürzlich von einem leider viel zu kurzen 7-tägigen Island-Trip zurück in die Heimat gekommen. Gesehen habe ich dieser Zeit viel. Neben den sympathisch unaufgeregten Menschen sind mir natürlich die eindrucksvollen Landschaften in Erinnerung geblieben. Was ich jedoch in dieser Woche nicht zu Gesicht bekommen habe, ist Bargeld der isländischen Landeswährung. Ausnahmslos alle Ausgaben während unserer Reise konnten wir mit der Kreditkarte tätigen. Dabei waren auch absolute Kleinstbeträge, wie z. B. ein Kaffee in einer Bäckerei oder die Gebühr für den Besuch einer öffentlichen Toilette. Die Tatsache, dass dies dort problemlos möglich ist, empfand ich als äußerst angenehme Errungenschaft. An eine derartig flächendeckende Akzeptanz bargeldloser Zahlungsmittel ist in Deutschland leider nach wie vor nicht zu denken. Den Glauben daran, dass sich dies in Zukunft ein wenig zum Positiven verändern wird, habe ich bereits weitestgehend verloren. Bargeld lacht hierzulande nun mal - und mir gefühlt stets besonders dreckig und feist ins Gesicht.

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Ausklang

Zum Ausklang unseres Trips, welchen wir morgen mit einem Besuch der ‚Blue Lagoon‘ beschließen wollen, hat es heute nur zu einem kleinen Nachmittagsausflug in den äußersten Südwesten der Insel gereicht. Zu wohl fühlen wir uns in unserer Lodge, die ich nur jedem der sich für für einen Trip nach Island interessiert wärmstens ans Herz legen kann. Ich jedenfalls bin hier garantiert nicht zum letzten Mal gewesen.

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Der Süden

Den fünften Tag unseres Trips verbrachten wir stets in Küstennähe. Nach einer Übernachtung auf der Insel Heimaey setzten wir gegen Mittag wieder aufs "Festland" über. Von dort aus ging es dann Richtung Osten bis nach Vik. Die Route führt die Ringstraße entlang. Zahlreiche Wasserfälle sowie pechschwarze Strände aus Vulkangestein mit imposanten Felsformationen säumen dabei den Weg.

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Heimaey

Wir schreiben Tag 4 unseres Trips in den hohen Norden. Heute fuhren wir die Ringstraße entlang von Selfoss im Südwesten Richtung Osten. Dabei begegneten uns wieder einige Highlights mit denen die isländische Natur bekanntermaßen nicht geizt. Als Ziel der Tagesetappe setzten wir auf das kleine Eiland ‚Heimaey‘ über, wo ich heute meinen ersten Vulkan bestiegen habe. Dieser befindet sich zwar im Ruhezustand, ist aber immer noch so aktiv, dass man oben auf dessen Kegel an diversen Stellen Würstchen grillen kann.

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Der Südwesten

Heute hat es uns an die Hot Spots abseits des ‚Golden Circle‘ im Südwesten der Insel verschlagen. Obwohl wir die Highlights in dieser Ecke eigentlich schon abgegrast glaubten, gab es doch noch einiges zu sehen. In Sachen Wetter konnten wir heute den besten Tag verbuchen. Auch die Aussichten machen zuversichtlich, wobei der ständige Wechsel zwischen leichten Niederschlägen und aufgelockertem Himmel bisher doch einen gewissen Charme versprüht.

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